Schwester Walburg Kleedörfer lebt seit 1963 an einem besonderen Ort. Sie lebt südlich von Berlin, in der Abtei St. Gertrud – besser bekannt als Kloster Alexanderdorf. Aufgewachsen ist sie mit einem Bruder und einer Schwester in Berlin Weißensee, als Tochter des Hufschmiedes und Elektroinstallateurs Heinrich Kleedörfer und seiner Gattin Gertrud. Schwester Walburg hat eine Menge zu berichten. Sie erlebte die Evakuierung aufs Dorf mit und wurde später in den Spreewald verbracht. Ihr Vater musste während der Luftangriffe auf die deutsche Hauptstadt natürlich in Berlin zurück bleiben. Später besuchte sie in Ost-Berlin die katholische St. Theresienschule, ein neusprachliches Gymnasium.

In der DDR Zeit hat sie unter anderem die Klosterbibliothek geleitet und dabei einige kleine Tricksereien anwenden müssen um mit anderen Benediktinerinnen und Benediktinern in kontakt treten zu können. Sie berichtet von Büchern, die als einzelne Seiten mit der Post in Briefen kamen, Parteifunktionären die die Nonnen als “Attraktion” betrachteten, aber auch von Familien die zum urlaub in die Zellen zogen.

Das schabende Geräusch kommt vom Körperschall des Mikrofons und ist mir äußerst unangenehm,
ich bitte um Entschuldigung.

Shownotes

Orte

Allgemein

Musik: “tubshop” von Birocratic

Dieser Podcast ist ein Programm des Erzbistums Berlin in Zusammenarbeit mit Wilhelm Ahrendt.
Die Musik ist von Birocratic und seinem Album Leftovers 2,
und das Intro ist von Alexander Donat.Die Bilder sind von Walter Wetzler.